Hallo, auf dieser Seite möchten wir euch gerne von unserer

Geburt

berichten.

 

Wie schon berichtet, geboren wurde ich also am Freitag, den 23.01.2004 um 21.12 Uhr.

Aber was passierte vorher ?

Am Tag vorher war Mama sauer. 7 Tage war ich jetzt schon „überfällig“, weil sie mich so gerne endlich in ihren Armen anstatt in ihrem Bauch haben wollte.

Am 23.01.2004 morgens pünktlich um 8.00 Uhr habe ich es geschafft, die Fruchtblase ging endlich kaputt. Mama war recht erstaunt, lag noch schön im Bett und war am schlafen. Papa auch, der hat erst mal nichts mitbekommen.

Nachdem Mama dann erst mal alles begriffen hatte, hat sie versucht unsere Hebamme Gabi zu erreichen. Papa wurde zwischendurch von Mamas Wecker genötigt, auch aufzustehen. Erst hat er gemeckert, dann hat er 10 Minuten gebraucht, um zu begreifen, dass es losgeht.

 Es wurde sich mittags im Kreissaal mit Gabi verabredet. Mama hat Oma angerufen, da sie uns ins Krankenhaus fahren sollte.

Wie vereinbart, waren wir dann im Kreissaal. Es kamen die Voruntersuchungen, CTG, Ultraschall, alles normal. Wehen hatte Mama aber noch nicht.

Mein Fruchtwasser war grün, Verbraucht, könnte man auch sagen. Um 14. 00 Uhr kam Mama dann endgültig richtig in den Kreissaal ins Kreisbett.

Ein Wehentropf wurde gelegt und dann hieß es nur noch, „Ab die Post“.

Wehen, wehen, wehen und nochmals wehen. Der Muttermund war zu Beginn dieses Prozederes 3 cm geöffnet. Immer wieder wurde untersucht, der Muttermund gereizt, Entspannungsübungen gemacht, Wärmflasche gegeben, alles was es leichter machen sollte.

Abends haben Mama und unsere Hebamme beschlossen, dass Mama eine PDA (Spinalanästhesie) bekommt.

Der Oberarzt Dr. Shihada kam dann zur Untersuchung. Bisher war Dr. Lobsien der begleitende Arzt bei der Entbindung.

Bei seiner Untersuchung stellte Dr. Shihada fest, dass der Muttermund noch immer nur 3 cm geöffnet war, obwohl es bereits abends 20.00 Uhr war.

Nun entschlossen sich Gabi, Dr. Shihada, Dr. Lobsien, Mama und Papa dazu, dass ich mit einem Kaiserschnitt geholt werden sollte.

Mama bekam einen Wehenblocker und ab in den OP. Es wurde eine PDA gelegt, und sie konnte dadurch den ganzen Kaiserschnitt miterleben.

Papa machte sich auch fertig und war dann bei Mama mit im OP.

Um 21.12 Uhr war ich dann da, hab geschrieen, mich nur beschwert. Gabi hat mich dann sauber gemacht, mich mit Papa zusammen angezogen. Papa hat mich dann meiner  Mama vorgestellt.

Uns allen geht es wunderbar und wir möchten hiermit noch einmal den

Ärzten Lobsien und Shihada

und unserer Hebamme Gabi

für die Geburt unserer Tochter danken.

Meine ersten Fotos im Krankenhaus:

Soviel zu meiner Geburt. Nochmal mache ich das aber nicht mehr durch. Mama will ja noch ein zweites Kind. Wenn das Baby wüsste, auf was es sich gefasst machen kann, würde ich Nein sagen.

Ein Junge würde Lennard Oliver Uwe heissen.

Ein Mädchen würde Phyllis Milea heissen.